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Strumpfband
Der Brauch, ein komplett blaues oder mit blauen Verzierungen versehenes
Strumpfband am Tag der Hochzeit zu tragen, findet seine Ursprünge in
den "Tugenden der Braut", die aus dem englischen Raum stammen und
üblicherweise etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes sowie etwas
Blaues ausmachen ("somthing old, something new, something borrowed,
something blue"). Das Blaue symbolisiert hierbei die Treue, welche als
eine der wichtigsten Tugenden gilt. Es kann sich nicht nur im Strumpfband,
sondern auch in jeglichem anderen Accessoire der Braut wieder finden.
Das blaue Strumpfband bietet jedoch eine sexy Möglichkeit, den Bräutigam
sowie gegebenenfalls auch die Hochzeitsgesellschaft zu entzücken.
Hierzu kann es z.B. durch den Bräutigam ausgezogen und anschließend
unter den Hochzeitsgästen versteigert werden, wobei der Erlös als
Starthilfe in die Haushaltskasse der neuen Eheleute geht. Eine weitere
Möglichkeit besteht im Werfen des Strumpfbandes - analog zum Brautstraußwerfen.
Hierbei wirft der Bräutigam das Strumpfband in die bereitstehende Gruppe von
Junggesellen. Ähnlich zum Werfen des Brautstraußes, kommt derjenigen als
nächstes unter die Haube, der der glückliche Fänger des Strumpfbandes ist.
Fazit:
Ein blaues Strumpfband bei der Hochzeit zu tragen, ist im deutschen Raum kein Muss,
da der Brauch des "Blauen" aus dem englischen Raum stammt und erst seit
einigen Jahren in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Jedoch kann
es neben der Verdeutlichung der Treue-Tugend auch als nettes Spiele-Accessoire
für die Unterhaltung der Hochzeitsgesellschaft dienlich sein und wird heute gerne von
den Bräuten getragen.

